Der erste Satz in dieser Story vom 01. August 2022 (gesprochen von Marina – Studio Brot) hat mich schon direkt gekickt, denn… manchmal hab ich auch so richtige „Scheiss-Ideen“. Das ganze hat keine 24 h reifen müssen bis ich mich an meinen Rechner gesetzt habe und folgendes dabei herausgekommen ist.

Ich wünsche viel Spaß beim Schauen.

The Beginning

Und so fing ich an: Zuerst das 3D-Modell, dann das Logo, dann das Etikett mit dem Studio Brot Header und ehe ich mich versehe, simuliere ich auch schon die Haare in 3D.

Zuerst kamen 10K, dann 50K, fortführend mit 120K und letzteres 250K Fäden, um eine schöne fluffige Deckung über die komplette Adilette hinzukriegen. Von den ganzen Randomizern, Locken, Kräuseln und weiteren Parametern abgesehen war mir klar – Das muss ballern. Ich zählte ungefähr 6 crashes/h aber letztendlich hab ich meinen Workflow so optimiert das Ganze aus der Renderküche visuell sichtbar für alle zu machen. Durchhaltevermögen ist die Devise, denn da zeigt sich wirklich wer das Zeug dazu hat, die letzten 20% rauszuholen.

Sry du Model Fotograf

Ja ne is klar, wir haben alle schon mal ein Studio, ein paar Blitze und auch nen Objektiv mit Offenblende gesehen.

Im Prinzip ist in der virtuellen Welt die Stills rauslassen nichts anderes als einen Fotoapparat am Rechner bedienen. Jedenfalls hilft dieses Wissen seine Szenerie angemessen auszuleuchten. Bei Produktbildern und/oder auch bei Portraits spricht man gerne von einer 3-Punkt-Beleuchtung.

Key Light
Fill Light
Back Light

Diese Technik habe ich beim Ausleuchten dieser Szene angewandt. Keine Hohe Mathematik. Keine Raketenwissenschaft. Einfach nur sauberes Handwerk gut umgesetzt.

Dramatik

Irgendwie lieb ich´s, wenns dunkel ist, wenn die Formen und Farbnuancen das Bild zaubern. Nothing more, nothing less.